Amateurfunk ist Experimentalfunk

Erste Funk-Experimente bei DL3MC : Mit Audion & Co.

1949-meine-erste-station1949 konnte man noch in kein Geschäft gehen, um sich etwas für das Hobby zu kaufen. Mit Beziehungen liess sich das eine oder andere ausgemusterte Wehrmachtsgerät ergattern, was für Amateurbelange umgerüstet werden konnte.

Andere Frequenzen zwangen zum Experimentieren. Stundenlange Versuche mit Funkfreunden waren notwendig. Man lieh sich einfache Meßgeräte oder baute sie auch selbst. Und man brauchte viel Platz, den man meist in einem Keller oder auf dem Dachboden fand.

Wer keine Telegrafie mochte, experimentierte mit der Amplituden-Modulation (AM). Einseitenband-Modulation (SSB) kam erst viel später. Auch die Empfänger waren zunächst sehr einfach gestrickt.

Pendelempfänger oder Audion funktionierten mit Rückkoppelung, hatten bereits eine hohe Empfindlichkeit. Daher waren sie auch zum Empfang von Amateurfunk-Stationen geeignet. Bessere Empfangs-Ergebnisse erzielte ein Superhet-RX, später auch Doppelsuper mit einer oder zwei ZF-Stufen (Zwischenfrequenz).

Die Technik wurde immer besser und ist für Laien wenig durchschaubar.

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